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Sommersonnwendfeier 21.06.2008Wie schon seit vielen Jahren findet die Sommersonnwend- und Wintersonnwendfeier der NaturFreunde jeweils in einer anderen Ortsgruppe des Bezirks Odenwald-Ried statt.Dieses Jahr hatte sich die Ortsgruppe Mörfelden-Walldorf bereit erklärt die Sommersonnwendfeier auszurichten. Dabei hatte sich die Ortsgruppe dieses Mal etwas Besonderes ausgedacht. Wir wollten versuchen alte Traditionen mit neuen Ideen zu vermischen.Nachdem die letzten Vorbereitungen abgeschlossen waren, konnte das Fest auf dem Campingplatz II beginnen. Ab 17:00 Uhr kamen die ersten Gäste um sich bei Kaffee, Kuchen und Kaltgetränken zu erfrischen. Ab 19:00 Uhr wurde es dann lebhaft im und um das Festzelt. Für die nötigen Erfrischungen und das leibliche Wohl wurde mit Hilfe der Camper in Form von Getränken und Würstchen vom Grill aufs Beste gesorgt. Damit es den Kindern nicht so langweilig wurde, sorgten Helga und Olivia Arndt für die entsprechende Abwechslung. Die Band „Green Highland“ aus Nordhessen sorgte mit irischer Musik für die richtige Stimmung unter den Gästen. Die Musik zuckte in den Beinen, und manch einem hielt es dabei nicht mehr auf dem Platz. Unterbrochen wurde die Musik nur durch den traditionellen Teil der Sommersonnwendfeier. Nachdem das Sonnwendfeuer entzündet wurde, formierte sich der Bezirkssingkreis und brachte einige traditionelle Naturfreundelieder zu Gehör. Viele der Gäste kannten noch die alten Lieder und sangen eifrig mit. Volkmar Heusel hielt eine flammende Rede über „60 Jahre vor der Währungsreform“. Die Amerikaner implantierten damals ihr Wirtschaftssystem in die drei Westzonen. Trotzdem wurden Ergebnisse wie Lohnerhöhung, mehr Urlaub, Krankengeld und Arbeitszeitverkürzung erzielt. Volkmar Heusel verwies auf einen Artikel im Spiegel vom 16. Juni 2008 „Der Krieg nach dem Krieg“ (Amerikaner gegen Sowjet). Nachzulesen ist die vollständige Feuerrede in unserer Homepage unter brisante Themen / Archiv. Nach dieser beeindruckenden Rede stand die Band „Green Highland“ erneut auf der Bühne. Sie brachte die Menge sofort wieder in Stimmung und bis spät in die Nacht wurde kräftig getanzt, geschunkelt und mitgesungen. Nachdem so um 24:00 Uhr viele der rund 150 Gäste den Platz verlassen hatten, wurde im kleinen Kreis weitergefeiert. Die Musiker setzten sich zu den Gästen und so manches Lied wurde dann gemeinsam gesungen. Die Feier endete in den frühen Morgenstunden. Während der ganzen Veranstaltung stand ein hungriges Schweinchen an der Kasse das von den Gästen für den Aufbau der WfB in Mörfelden gefüttert werden wollte. Nach dem Schlachten stellten wir fest dass ein Schatz von 110,39 Euro in seinem Bauch ruhte. Unsere Ortsgruppe rundete den Erlös auf 300,00 Euro auf.Auf diesem Wege möchte ich mich bei den vielen freiwilligen Helfern, auch denen die nicht zum Einsatz kamen, für ihre Bereitschaft und tatkräftige Unterstützung bedanken. Ohne sie wäre es nie zu diesem gelungenen Fest geworden. |
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